Der Inntalradweg führt auf einer Länge von 530 Kilometern von Maloja in der Schweiz über Österreich nach Passau. Der deutsche Streckenabschnitt führt von der Grenze bei Kufstein über Rosenheim nach Passau. Der Radweg führt überwiegend direkt am Fluss entlang, lediglich auf einigen wenigen Streckenabschnitten muss der Radfahrer ein wenig vom Wasser entfernt fahren.

Für die Übernachtung ist es während der Saison ratsam, das Hotelzimmer vorab zu buchen und nach einer Unterstellmöglichkeit für das Fahrrad zu fragen.

Der Weg verläuft auf weiten Strecken entlang beider Innufer, so dass sich der Radwanderer für eine Seite entscheiden kann, zudem werden einige durch das Hinterland führende Alternativrouten angeboten, welche zu interessanten Sehenswürdigkeiten führen. Innerhalb der Stadt Rosenheim empfiehlt sich ein Blick auf das Mittertor, welches als einziges von ehemals fünf Markttoren erhalten geblieben ist. Kunstliebhaber schätzen die regelmäßigen Ausstellungen an der Kunstmühle.

Obgleich es sich beim Inntalradweg um eine weitgehend entlang eines Flusses verlaufende Radroute hadelt, weist er zahlreiche Steigungen auf, da auf vielen Strecken lediglich der Fluss im Tal liegt und der Weg an seinen Ufern über Berge führt. Aus diesem Grund ist für das Befahren dieses Radweges ein Fahrrad mit Gangschaltung unverzichtbar, am ehesten zu empfehlen ist ein Mountainbike oder ein Trekkingrad mit mindestens sieben Gängen.

Gelegentlich starke Regenfälle veranlassen einige Radwanderer, eine Teilstrecke mit dem Zug zurückzulegen. Das ist grundsätzlich möglich, sowohl in der Schweiz als auch in Österreich und Deutschland kann das Rad im Nahverkehrszug bequem mitgenommen werden. Auf österreichischer Seite existiert eine sehr schöne Bahnstrecke bei Jenbach. Die Fahrt mit einer Bergbahn führt etwa sieben Kilometer bergauf und bietet einen schönen Blick auf das Tal. Wer sein Fahrrad mitnimmt, kann beim Rückweg Rückweg auf rasante Weise mit dem Rad bergab fahren. Auf dem Weg von Rosenheim nach Passau führt der Inntalradweg durch die Stadt Wasserburg, in deren Altstadt zahlreiche Skulpturen bewundert werden können. Als originelles Museum ist das Wegmacher-Museum zu nennen, welches über die Geschichte des Straßenbaus informiert. Wer sein Rad vor der nächsten Radtour noch selbst flottmachen möchte, findet auf fahrradreparatur.net einiges nützliche Tipps.

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